In den letzten Tagen habe ich öfter an die Sopranos und Steven van Zandt gedacht. Eine dieser Szenen in der er als Silvio Dante gebeten wird Al Pacino zu imitieren. Silvio lässt sich nicht lange bitten und gestikuliert und zitiert dramatisch:
Just when I thought I was out, they pulled me back in.
oder auf deutsch (so wie ich es auch gesehen habe): Grade als ich dachte, ich bin raus, ziehen sie mich wieder rein.
Vielleicht habe ich irgendwo und irgendwann einmal geschrieben, dass Pen&Paper für mich gestorben sei. Das stimmte zu dem Zeitpunkt auch. Es war aber nie deswegen so, weil ich das Hobby blöd fand, vielmehr ist das Lesen von Regelwerken ohne eine regelmäßige Runde (oder überhaupt einer Runde) kein Pen&Paper für mich. Bevor ich also immer wieder auf einen Abend wartete, der nie kommen würde, habe ich komplett aufgegeben. Ich versuche, konsequent zu sein.
Da war so ein Kratzen. Rollenspiel ist eine geile Sache. Gut, nicht für jeden, aber für diejenigen, die es geil finden, ist es geil. Ich kann es nicht anders ausdrücken. Und manchmal vermisst man etwas, ohne genau benennen zu können, was es ist. Ich weiß nicht wieso, aber in der letzten Woche habe ich wieder einige Runden auf Youtube gesehen und mir gedacht, man kann Pen&Paper doch auch online spielen… Ja, ich weiß. Nach 10 Jahren Roll20…
Lieber spät als nie. Diese Euphorie, als entdeckte man zum ersten Mal das Internet und dessen Möglichkeiten. Eine ganz neue Welt. Aus mir spricht im Moment nur die Begeisterung. Warum ich mich damit nicht früher auseinandergesetzt habe, weiß ich nicht. Wie dem auch sei, ich habe mich bei Roll20 angemeldet und sogar schon meine erste Runde Cthulhu hinter mir. Natürlich etwas holprig, ganz neu auf der Seite, erste Runde seit Jahren, man kennt sich nicht und kommt in eine laufende Kampagne. Egal, das wird besser und ich will mich auch mehr in die Technik beziehungsweise deren Möglichkeiten reinfuchsen, um vielleicht selber Spiele zu leiten, was mir eigentlich auch mehr Spaß macht 🙂
Reset. In den vergangenen Jahren ist das eine oder andere passiert. Pathfinder ist in der 2. Edition erschienen… Gut, das ist für mich im Moment das entscheidende gewesen, mit einem neuen System anzufangen. Pathfinder war lange Zeit neben Cthulhu mein System, ich mochte es, aber ich empfand es mit der Zeit zu groß, zu mächtig, zu ausgefranst. Sich da wieder einzulesen und mehrere Regalmeter vor sich zu haben (virtuell), hat mich fast erschlagen (mental). Welches System also zum Neuanfang nehmen? Nach allen Überlegungen bin ich bei D&D gelandet. Der Gedanke, wieder in den Vergessenen Reichen unterwegs zu sein, war mehr als ansprechend. Und D&D soll ja auch ganz gut sein.
Also habe ich fix das Basisset gekauft. Dabei habe ich mit mir gehadert. Basisset vs. Einsteigerset… Letztendlich ist es neuere Box geworden. Sofern man den D&D Newsletter abonniert, erhält man ohnehin eine digitale Version des Basissets und spart aktuell 30 €, die man für das Grundregelwerk ausgeben kann.
Im Moment lese ich mich also grade in die Abenteuer und Regeln ein und werde in den nächsten Tagen Roll20 genauer ansehen, um demnächst vielleicht ein Einsteigerabenteuer zu leiten. Nice.




Eine Suche, ein Krieg, ein Ring – allein das sind Gründe, jede Hochzeit abzublasen. Und ein König ohne Königreich. Doch ein kleiner, haariger Held namens Frito ist bereit. Zumindest vorbereitet von Gutgolf, dem unglaubwürdigen Zauberer. Bereit zur einzig wahren Mission, die allein Niedermittelerde und die Boggies noch retten könnte. Denn die Horden von fiesen Narks und Trollen haben sich arg vermehrt, und Sauertopf ist nicht tot. Herr Dildo Windbeutel von Beutelsend meint, der Ring muss weg …
Ich starte hiermit den Auftakt zu einer losen Vorstellungsreihe von Filmen mit Johnny Depp. Ende der 90er, Anfang der 2000er fand ich so ziemlich jeden seiner Filme gut. Zum einen wegen seines unbestrittenen Talents, aber auch aufgrund deren Geschichten. Lange ist es her, dass ich die Filme gesehen habe und so dachte ich, schau ich sie mir noch einmal an und aus Spaß an der Freude ranke ich sie gleichzeitig.

Nichtsahnend fliegt Betty Mahmoody zusammen mit ihrer kleinen Tochter und ihrem persischen Ehemann für einen zweiwöchigen Aufenthalt in den Iran. Bereits nach wenigen Tagen muss sie feststellen, dass ihr Mann sich immer mehr verändert.
Im Moment faszinieren mich Erinnerungen und Biografien. Nach Wibke Bruhns 
Meines Vaters Land ist bereits 2004 erschienen und erst im letzten Jahr kam das Hörbuch heraus. Ein Glück für mich, denn obwohl ich das Buch damals lesen wollte, ist der Titel in meiner want-to-read-Liste untergegangen.
